Work-Life-Blending: Ein Trend mit Risiken

New Work

Work-Life-Balance ist tot – Das behaupten zumindest Anhänger:innen von Work-Life-Blending, einem Trend auf dem Arbeitsmarkt, der die klare Trennung von Arbeit und Freizeit für überholt und nicht mehr zeitgemäß erklärt. Ist die Aufhebung dieser Grenze eine logische Entwicklung im Zuge von New Work und Home-Office? Oder sind damit Überlastung, Burn-out und weitere gesundheitliche Folgen vorprogrammiert? Hier erfährst Du, welche Risiken Work-Life-Blending birgt – und wie Du diese vermeiden und trotzdem flexibel und eigenständig arbeiten kannst!

Work-Life-Blending als eine logische Entwicklung im Zuge von New Work und Home-Office?

Work-Life-Blending – ein Begriff der im Kontext von New Work und Remote-Arbeit immer wieder auftaucht. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Konzept? Zunächst einmal bedeutet dieser Gegenentwurf zur Work-Life-Balance die Vermischung von beruflichen und privaten Belangen. Konkret heißt das: Es gibt keine festgelegten Arbeitszeiten mehr – und somit auch keine klar abgegrenzte Freizeit. Der Workload soll also nicht mehr innerhalb festgeschriebener Zeitfenster, sondern nach Bedarf und Umfang flexibel abgearbeitet werden. Befürworter:innen versprechen sich davon zum Beispiel eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine gezielte Nutzung individueller produktiver Phasen. In der Realität bedeutet dies allerdings häufig, dass die tatsächliche Gesamtarbeitszeit unkontrolliert ausgeweitet wird. Steigender Leistungsdruck und systematische Selbstausbeutung mit teils sozialen und gesundheitlichen Konsequenzen sind oftmals die Folge. Denn wer nicht mehr zwischen Arbeit und Freizeit, Freund:innen und Kolleg:innen unterscheidet, läuft Gefahr, einen Burn-out zu erleiden oder sich ausschließlich über seinen Job zu definieren, was zu Identitäts- und Lebenskrisen führen kann. Doch viele Menschen bemerken dies zu spät. Denn der Weg dahin ist oft schleichend.

Die Vermischung von Job und Freizeit ist längst Realität

Laut einer Studie der Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik GFU lesen und beantworten bereits 42 Prozent der insgesamt 6000 Befragten auch während ihrer Freizeit geschäftliche E-Mails, Tendenz steigend. Diese Entwicklung schlägt auch in die andere Richtung aus: Ebenfalls 42 Prozent lesen während der Arbeitszeit persönliche Mails und Nachrichten oder halten sich privat auf Social-Media-Plattformen auf. Bei einer Umfrage von Randstad mit ähnlicher Fragestellung lag dieser Wert sogar bei 58 Prozent. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr verschwimmen – und das mit negativen Folgen.

Viele fühlen sich von dieser Entwicklung zusehends gestresst. Das belegt eine Studie der TK-Krankenkasse von 2016, laut der jede:r Dritte die ständige Erreichbarkeit als Belastung empfindet.

Dabei bieten die Flexibilisierung von Arbeitszeit und die Möglichkeiten von Remote-Arbeit und New Work grundsätzlich viele Möglichkeiten und große Vorteile – wenn man seinen Arbeitsalltag auch im Home-Office klar strukturiert und die Trennung von Arbeit und Freizeit dabei stets im Blick behält.

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