Der Beruf der Telefonistin hat lange Tradition

Den Beruf der Telefonistin gibt es bereits seit 1889. Damals war die Telefonistin dafür da, Anrufer zueinander durchzustellen. Anders als heute musste man, wenn man telefonieren wollte, zunächst immer in der Telefonzentrale anrufen. Waren zunächst Männer als Telefonisten tätig, so ging dieser Beruf mehr und mehr in Frauenhände über. Denn Frauenstimmen waren durch die damals übertragene Telefonfrequenz aufgrund ihrer höheren Tonlage besser zu verstehen als Männer. Wollte „das Fräulein vom Amt“, wie die Telefonistin auch genannt wurde, einen Anrufer durchstellen, so musste die Telefonistin in der Telefonzentrale eine manuelle Vermittlung durchführen. Meist musste dazu sogar ein Kurbelinduktor bewegt werden. Eine Direktwahl bei Telefonverbindungen gab es erst Jahrzehnte später.

Wer damals als Telefonistin arbeiten wollte, brauchte häufig Fremdsprachenkenntnisse. Mindestens aber waren eine gute Schulbildung und hervorragende Umgangsformen notwendig. Bevorzugt wurden junge Damen, unverheiratet und aus gutem Hause. Mit dem Gehalt der Telefonistin konnten sich junge Frauen gut versorgen. Es war ähnlich hoch wie das der Sekretärin. 1966 starb dieser Beruf dann in seiner damaligen Form aus. Denn die Telefonverbindungen wurden auch in den ländlichen Gebieten maschinell hergestellt.

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Die unsichtbare Telefonistin

Das Fräulein vom Amt hatte es nicht leicht. Neben den Qualifikationen wurde diese zunehmend von anderen Personen, meist ebenfalls Frauen, überwacht. Der Gang zur Toilette wurde ebenso überwacht wie die Dauer eines Anrufes. Als später das Aufleuchten einer Lampe den Verbindungswunsch anzeigte, konnte die Aufsicht von ihrem Schreibtisch aus sehen, wie lange eine Lampe leuchtete. Eine rasche Abwicklung war gerne gesehen. Außerdem, heute nicht mehr denkbar, konnte sich die Aufsicht in die Gespräche der Telefonistin hineinwählen. Eine solch intensive Überwachung diente natürlich nur einem Zweck: Den Anrufer rasch durchzustellen.

Auch mit den männlichen Anrufern hatte die Telefonistin so ihre Schwierigkeiten. Jung, unverheiratet und mit einer lieblichen Stimme, weckte sie bei so manch einem männlichen Anrufer Bedürfnisse und Fantasien. Irgendwann wurde es für diese Art von Anrufern, die nach dem Beziehungsstand fragten, nötig eine einheitliche Antwort zu formulieren. Diese lautete: Besetzt. Werde melden, wenn frei. Aus heutiger Sicht eine sehr humorvolle Antwort, die der Anrufer sicher trotzdem nicht hören wollte. Passend zum Beruf der Telefonistin bieten unsere Call-Agenten auch weitere tolle Dienste an, wie beispielsweise den Sekretariatsdienst bzw. Telefonumfragen.

Die Telefonistin gibt es heute wieder

Auch wenn die Telefonistin aus dem Jahr 1966 ausgestorben ist, gibt es den Beruf heute wieder. Allerdings hat sich die Stellenbeschreibung deutlich gewandelt.
Die Telefonistin gibt es heute wieder bei der Post, bzw. bei der Telekom. Die Auskunft ist kostenpflichtig, stellt aber Verbindungen zu anderen Personen her. Auch kann die Telefonistin bei der Telekom nach Rufnummern suchen. Genutzt wird das im Zeitalter des Internets und dessen Suchfunktionen nicht mehr sehr häufig.


Die Telefonistin in modernen Kommunikationsagenturen

Der Beruf der Telefonistin hat sich mehr und mehr entwickelt. Das Fräulein von Amt sitzt heute häufig in großen Unternehmen, bei den viele Anrufe in einer Zentrale eingehen. Die Telefonistin, (heute können diesen Beruf natürlich auch Männer ganz hervorragend übernehmen), vermittelt Anrufer von der Zentrale dann zu den entsprechenden Mitarbeitern.

Die Telefonistin findet man allerdings auch in Call-Centern, wie beispielsweise unserem virtual Call Center yoummday. Moderne Kommunikationsagenturen nehmen Firmen aller Größen diese Arbeit ab. Die Call-Center-Agenten, wie die Telefonistin heute auch genannt wird, durchlaufen vor dem ersten Anrufer eine spezielle Ausbildung. Sie müssen am Telefon kompetent und zuvorkommend sein,darüber hinaus aber auch Aufgaben eines Sekretariats übernehmen können. Unternehmen, die selbst niemanden für das Büro einstellen können oder wollen, haben hier die Möglichkeit, sich eine Telefonistin oder einen Telefonisten zu buchen. Der Anrufer merkt oft gar nicht, dass er in einer Telefonzentrale gelandet ist. Die Telefonistin ist so geschult, dass sie sich dem Kunden und dessen Anforderungen anpassen kann. So wird darauf geachtet, dass ein Unternehmen mit Sitz in Frankfurt eine Telefonistin oder einen Telefonisten bekommt, der Hochdeutsch spricht. Regionale Akzente sind zwar manchmal charmant, lassen den Anrufer aber merken, dass er mit einem Mitarbeiter in Hamburg telefoniert und nicht, wie gewollt, in Frankfurt gelandet ist.

Die Telefonistin notiert das Wesentliche und Vereinbarte zum Anrufer. Warum hat er angerufen? Wer ist er und welches Problem hat er? Wann kann er zurückgerufen werden? Diese Informationen bekommt der Kunde und kann im Anschluss zurückrufen.
Die Telefonistin kann zudem Termine für Kunden verbindlich buchen. Dazu wird eine entsprechende Software genutzt, sodass die Telefonistin Zugriff auf den Kalender des Kunden erhält. In verabredeten Intervallen oder innerhalb bestimmter Zeiträume können so Kundentermine gebucht werden.

Die Telefonistin in der Kundenakquise

Eine moderne Telefonistin in Kommunikationsagenturen unterstützt Firmen aber auch in der Kundenakquise. So werden in entsprechenden Agenturen Kommunikationskonzepte erarbeitet, um die Kundenakquise erfolgreich durchzuführen. Die Telefonistin oder auch der Telefonist wird für solch eine Akquise gesondert geschult. Er oder sie ist authentisch und persönlich. Sie sind zuverlässig und stehen zu ihrem Wort. Denn die Telefonakquise gehört zu den schwierigsten Aufgaben einer Telefonistin oder eines Telefonisten. Am Telefon einen Kunden über ein Produkt zu informieren und diesen dafür zu begeistern, ist nicht einfach. Nicht umsonst heißt es „Kaltakquise“. Den Angerufenen erwischt es kalt und häufig stört die Telefonistin bei irgendeiner Tätigkeit. Diese Hürde zu nehmen und das Produkt oder die Dienstleistung zu vermitteln, kann Teil der Stellenbeschreibung einer Telefonistin sein. In diesem Bereich spricht man bei der Telefonistin auch von einer Servicefachkraft für Dialogmarketing. Im Gegensatz zur Telefonistin durchläuft die Servicefachkraft eine zwei- bis dreijährige Ausbildung.